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Ein Solarmodul, auch Photovoltaikmodul genannt, ist die Grundkomponente eines Photovoltaik-Kraftwerkssystems. Die Anlage besteht aus einem System von in Reihe oder parallel geschalteten Solarzellen - Halbleiterelementen, in denen die aus dem Sonnenlicht gewonnene Energie in Strom umgewandelt wird. Die Hauptaufgabe des Solarmoduls besteht darin, auf diese Weise Gleichstrom zu erzeugen, der alle an das im Gebäude installierte Stromnetz angeschlossenen Geräte versorgt. Bei den meisten Photovoltaikmodulen ist das Halbleitermaterial Silizium (in Form von mono- oder polykristallinen Wafern). Auch amorphes Silizium, Indium-Kupfer-Diselenid und Cadmiumtellurid werden wegen der begrenzten Verfügbarkeit dieses Elements zunehmend eingesetzt. Mit diesen chemischen Ersatzstoffen werden so genannte Dünnschichtmodule hergestellt. Diese Art von Anlagen ermöglicht eine ökologische Stromerzeugung. Bei der Auswahl eines Photovoltaikmoduls sollte man vor allem auf den Hersteller und die Garantie achten, die er für das Gerät gibt. Für Module gibt es in der Regel zwei Arten von Garantien: für das Produkt und die so genannte Leistungsgarantie (linear). Wichtig für die Entscheidung über die Auswahl sind auch die für die Herstellung der Zellen verwendete Technologie, die erhaltenen Zertifikate und durchgeführten Tests (die u. a. die Sicherheit der Verwendung bescheinigen) sowie die Leistungs- und technischen Parameter (die in der Regel in der Produktkarte enthalten sind). In dieser Kategorie findet man polykristalline photovoltaische Solarmodule und monokristalline photovoltaische Solarmodule.